FC Rammingen
Die Chronik des FCR
Beitragsinhalt
Die Chronik des FCR
Das Sportgelände
Der Hallenbau
Erweiterungen
Der Spielbetrieb
Breites Sportangebot
Zeittafel

Das Sportgelände

Wenn man heute das Heim des FC Rammingen betrachtet, so findet man dort alles, was das Sportlerherz begehrt: Zwei Fußballplätze, einen Tennisplatz, eine Sporthalle, drei Umkleideräume, eine Wirtschaft mit großem Balkon, eine Bar, und auch zwei Küchen. All das entstand nach und nach im Laufe der Jahre durch die großzügige Unterstützung der Kommunen und von Firmen aus der Gegend, aber vor allem auch durch unzählige freiwillige Arbeitsstunden der Mitglieder. Hier beim FC Rammingen spielt das Ehrenamt schon seit jeher eine große Rolle, und darauf kann der Verein zurecht stolz sein.

sportgelaendeUrsprünglich war das Gelände eine wild bewachsene Kiesgrube, die dem FCR nach seiner Gründung von der Gemeinde zur Verfügung gestellt wurde. Die Grube wurde damals in mühseliger Handarbeit hergerichtet. Planierraupen oder sonstiges Gerät konnte man damals noch nicht zu Hilfe nehmen. Nachdem der Platz im Frühjahr 1957 eingesäht wurde, konnte man im Herbst das erste Spiel bestreiten.

Doch wie sich leider herausstellte, war der Untergrund nicht fest genug, und der Platz war schon sehr bald mit vielen tiefen Löchern übersäht. So musste man erneut zu Pickel und Schaufel greifen, und den Platz wieder instand setzen. In der Zwischenzeit fand der Spielbetrieb auf einer Wiese hinter der Spenglerei Zitzler statt, dort wo sich heute das Wohngebiet "Am Wörthbach" befindet. Die Wiese wurde unentgeltlich zur Verfügung gestellt, dafür mussten aber die Vereinsversammlungen beim Besitzer, dem örtlichen Gastwirt Georg Reiber, abgehalten werden. Erst zur Saison 1960/61 konnten die Spiele wieder auf dem eigenen Platz ausgetragen werden.

Erstes Hochwasser

1965 war es damit aber schon wieder vorbei. Hochwasser mit Ständen von bis zu zwei Metern machte über sieben Monate hinweg aus dem Fußballclub einen Badeverein, und sämtliche Spiele mussten in Irsingen ausgetragen werden. Bei der darauf folgenden Instandsetzung konnten die Mitglieder jedoch glücklicherweise auf maschinelle Unterstützung zurückgreifen. Damit es nicht wieder zu einer solchen Katastrophe kommen sollte, wurde der Platz sogar angehoben. Doch wie die Geschichte zeigen wird, war dies ein frommer Wunsch, denn es sollte nicht das einzige Hochwasser bleiben.

Das Sportheim

1971 regte sich erneut die Arbeitswut bei den Kickern des FCR. Zuerst wurde ein Flutlicht gebastelt, das mangels Anbindung an das Stromnetz mit Aggregaten betrieben wurde. Und im Herbst begann der Bau des Vereinsheims. Dieses Vorhaben wurde wie immer durch ehrenamtliche Arbeit in der Freizeit vorangebracht. Die Versorgung mit Wasser und Strom wurde 1972 ebenfalls in Angriff genommen, und im Jahr darauf wurde der Platz erstmals drainiert sowie eine neue Flutlichtanlage aus alten Masten der Bundesbahn gebaut und eine ordentliche Wasserentsorgung installiert. Im Herbst 1973 konnte dann das neue Schmuckstück des Vereins eingeweiht werden.

1977 schließlich konnte der obere Ausweichs- und Trainingsplatz fertiggestellt werden. Doch die Ramminger wollten sich noch immer nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen.


 
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- Alexander Strehmel
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