FC Rammingen
Die Chronik des FCR
Beitragsinhalt
Die Chronik des FCR
Das Sportgelände
Der Hallenbau
Erweiterungen
Der Spielbetrieb
Breites Sportangebot
Zeittafel

Eine Energieleistung: Der Bau der Halle

Mitte der siebziger Jahre regte sich in der Vorstandschaft die Idee, eine kleine Gymnastikhalle mit 12 x 12 m zu bauen. Vom BLSV (Bayerischer Landessportverband) bekam man die Zusage über Darlehen und Zuschüsse in Höhe von 43.000 DM, für damalige Verhältnisse ein schönes Sümmchen. Doch zur Durchführung des Projekts brauchte es auch die Unterstützung der Gemeinde. Diese favorisierte jedoch den Bau einer Mehrzweckhalle im Ort und vertröstete den Fußballverein, nicht zuletzt mit dem Hinweis darauf, dass man doch schon ein neues Sportheim habe. So verlief sich die Idee vorerst im Sand.

Erst im Jahre 1979 nahm die Vorstandschaft ihr Vorhaben wieder auf. Da die von der Gemeinde geplante Mehrzweckhalle in der Zwischenzeit nicht gebaut wurde, wollte man beim FCR gleich Nägel mit Köpfen machen, und eine große Sporthalle statt der ursprünglich angedachten kleinen Gymnastikhalle bauen. Man rief einen Bauausschuss ins Leben und trat alsbald erneut mit der Gemeinde und auch dem Landratsamt in Kontakt. Es folgte eine schier endlose Reihe von Besprechungen, ehe in der 17. Versammlung das "Ja" der Gemeinde-Väter verkündet werden konnte. Die Gemeinde Rammingen ließ ihre Planungen einer Mehrzweckhalle sausen und sagte dem Verein eine Unterstützung in Höhe von 190.000 DM zu.

In weiteren 21 Sitzungen wurden Pläne geschmiedet, Rücksprachen mit anderen Vereinen gehalten und Aufträge vergeben. Diesmal war klar, dass man es nicht allein packen konnte, aber dank der finanziellen Unterstützung konnte man den Bau mit fremder Hilfe durchführen.

Wie ein Plan in die Tat umgesetzt wurde

startschuss-halle Am 28. Februar 1981 wurde dann der Startschuss erteilt und der erste Spatenstich getätigt. "Startschuss" ist übrigens wortwörtlich zu nehmen, denn noch heute hat die damals verwendete Patronenhülse einen Ehrenplatz im Sportheim.
Doch schon nach kurzer Zeit gab es das erste Problem. Wie im Film mussten sich einige Mitglieder vorgekommen sein, als mitten auf dem Spielfeld der Hubschrauber einer Gasgesellschaft landete. Diese wollte den Bau prompt unterbieten lassen, da man den Abstand zu einer Gasleitung nicht eingehalten hatte. Doch dank viel Überredungskunst konnte der Bau fortgeführt werden.

Das bevorstehende Vereinsjubiläum zum 25jährigen Bestehen im Visier, schufteten die Ramminger wie die Weltmeister. Zwar konnte die Halle bis zum Sommer 1981 nicht komplett fertiggestellt werden, doch zumindest standen die Wände und das Dach, so dass die Festivitäten dort begangen werden konnten. Danach ging man etwas gemütlicher zur Sache. Nach und nach wurde die Decke, der Hallenboden, die Gerätschaften, und die Elektrik installiert, dazu noch Malerarbeiten durchgeführt etc. Dies nahm etwas mehr als ein Jahr in Anspruch, bis dann im Herbst 1982 die Grundschule ihren Turnbetrieb aufnehmen und der Schützenverein sein 100jähriges in der neuen Halle feiern konnte. Im Mai 1983 fand schließlich die offizielle Einweihung statt.

halle-80er Zum Bau der Sporthalle brachten die Mitglieder über 9000 Stunden ehrenamtliche Arbeitszeit ein. Dazu kommen rund 650 kostenlose Maschinenstunden und nicht zuletzt 359.500 DM durch Zuschüsse, Darlehen, Spenden und Eigenkapital des Vereins. Unterm Strich kann man den Wert der Halle auf mehr als eine halbe Million D-Mark beziffern. Ein wahres Mammutprojekt für einen Verein unserer Größe. Doch die Mühe hat sich gelohnt, denn die Halle ist nicht nur ein Ort für Training und Hallensportarten, sondern auch zum abhalten von allerlei Festen für unser Dorf. Und letztendlich war sie auch Voraussetzung für die Gründung weiterer Abteilungen.


 
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- Christoph Daum
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